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Workshops: 17.-18. Februar 2026

Die Workshops der Winterakademie finden im Zeitraum von 17. Februar (13:30 Uhr) bis 18. Februar (18:00 Uhr) statt. Sie können für den Besuch der Winterakademie einen der folgenden angebotenen Workshops auswählen.

Darüber hinaus melden wir Sie als Gast für den Zeitraum der Winterakademie im Tagungshaus an. Für Übernachtung und Verpflegung vor Ort sind neben den Workshopbeiträgen die Tagungsgebühren direkt an das Tagungshaus zu entrichten. Falls Sie keine Übernachtung vor Ort in Anspruch nehmen möchten, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an.

 

Die detaillierten Workshopbeschreibungen finden Sie hier.

Workshop 1: Dein digitales Portfolio als Wissenschaftler:in

Beschreibung

Digitale Profile und Webpräsenzen können zentrale Werkzeuge für Sichtbarkeit, Vernetzung und Karriereentwicklung in der Wissenschaft sein. In diesem Workshop schärfen wir Strategien für das digitale Portfolio, um die wissenschaftliche Identität sichtbar und konsistent zu präsentieren – von der Selbstpräsentation über die Kommunikation von Forschung bis hin zur Positionierung für akademische und außerakademische Karrierewege.

In einer Kombination aus Input, praktischen Übungen und kollegialem Feedback analysieren wir zentrale Auftritte und reflektieren deren jeweilige Funktionen, Zielgruppen und Potenziale.

Ziele des Workshops:

  • Angeleitetes Anlegen bzw. Optimieren und Verknüpfen von digitalen Profilen und Webpräsenzen
  • Peer-Feedback zur Außenwirkung der digitalen Auftritte
  • Entwicklung einer individuellen Profilstrategie im Einklang mit den eigenen Kommunikations- und Karrierezielen
  • Verständnis schaffen für die Funktionen und Interaktionen der Profile im Datenfluss
Inhalt

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • I: Einsatz von Websites und sozialen Medien, Content-Erstellung
    • Einsatz von Websites und sozialen Medien (insbes. Mastodon, Bluesky)
    • Content-Erstellung auf LinkedIn und anderen Medien (Prinzipien für Contentauswahl und -erstellung, Schreibstile, exemplarische Postings)
    • Bildrechte
    • Academia.edu, ResearchGate (Nutzungsszenarien, rechtliche Probleme, Empfehlungen für rechtssichere Nutzung)
    • Stellensuche mit LinkedIn, ResearchGate und Social Media
  • II: Dein LinkedIn-Profil
    • Angeleitetes Anlegen bzw. Optimieren eines LinkedIn-Profils gemäß eigenem Karriereziel
    • Verknüpfung des Profils mit vorhandenem LinkedIn-Content, mit weiteren Webauftritten und wissenschaftlichen Profilen
    • Verfassen eines individuellen Begrüßungsposts
    • Einsatz spezieller Charakteristika und Features von LinkedIn für das eigene Profil
  • III: Sichtbarkeit über Identifikatoren: ORCID und GND
    • GND und ORCID (Bedeutung eines selbstverwalteten Identifikators Profile, Interaktionen mit Bibliothekssystemen, Publikationen, Projekten) inkl. angeleiteter Erstellung bzw. Optimierung der IDs
    • Ausblick: googleScholar ID, ResearcherID, Scopus ID
ZielgruppePromovierende und Postdocs
Niveau

x Anfänger ohne Vorkenntnisse

x Anfänger mit Vorkenntnissen

x Fortgeschrittene

Phase im Qualifikationsprozess

x Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

x Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposées

x Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

x Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

x Postdocs: Karriereplanung, Drittmittelaquise etc.

Lernergebnisse / Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:

  • Die Bedeutung digitaler Sichtbarkeit in der Wissenschaft zu verstehen
  • Ein konsistentes digitales Portfolio zu entwickeln
  • Strategische Entscheidung für ihre Auftritte und ihren Content mit Blick auf eigene Karriereziele zu treffen
  • Die Features von LinkedIn, ORCID, GND und Social-Media-Plattformen gezielt anzuwenden
  • Die Funktionen und Interaktionen von digitalen Profilen im Datenfluss zu überblicken
Voraussetzungen

keine

Der Workshop ist so angelegt, dass sowohl bereits existierende Profile bearbeitet als auch neue angelegt werden können. Optimalerweise haben die Teilnehmenden bereits eigene Publikationen umgesetzt, der Workshop kann aber auch zur Vorbereitung auf zukünftige Publikationen genutzt werden.

Laptop, SoftwareLaptop, Tablet o.ä. zum Bearbeiten der eigenen Profile und Verfassen von Beiträgen
KursmaterialSlides, Übungen, Ressourcen-Links, digitale Profile
Maximale Teilnehmerzahl15
KompetenzbereichPersonal- und Sozialkompetenzen
Umfang15 AE (inkl. Einzel- und Gruppenarbeit)
LiteraturLiteraturvorschläge werden während des Workshops gemacht
Leitung

Christoph Hartung

Leitung Publikationsservices an der TU Wien, ursprünglich Romanist, seit längerem im Bereich Digitales Publizieren (Open Access) / Digitale Wissenschaftskommunikation tätig

Workshop 2 - Qualitative Daten auswerten: Überblick über Verfahren mit Analysewerkstatt

BeschreibungQualitative Daten werden meist in Form von Interviews und/oder Beobachtungsprotokollen erhoben. Liegen sie dann vor, stellt sich die Frage, wie man sie auswerten sollte. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die vor allem vom jeweiligen Erkenntnisinteresse abhängen. Außerdem passt nicht jedes Auswertungs- zu jedem Datentypus. Der Workshop gibt zunächst einen Überblick über gängige Verfahren qualitativer Datenauswertung (Inhaltsanalyse, rekonstruktive Verfahren, Grounded Theory) und klärt ihre jeweilige Zielsetzung und Passung zur Fragestellung. Anschließend werden in Abstimmung mit den Bedarfen der Teilnehmenden ausgewählte Verfahren in einer Analysewerkstatt erprobt. Die Teilnehmenden können hierfür eigenes Datenmaterial einbringen.
Inhalt

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Passung von Fragestellung, Erhebungs- und Auswertungsmethode
  • Qualitative Inhaltsanalyse
  • Rekonstruktive Verfahren
  • Grounded Theory
  • Zielsetzungen: Systematisierung vs. Typenbildung vs. Theoriebildung
  • Diskussion der Forschungsdesigns der Teilnehmenden
  • Anwendungswerkstatt
ZielgruppePromovierende
Niveau

x Anfänger ohne Vorkenntnisse

x Anfänger mit Vorkenntnissen

x Fortgeschrittene

Phase im Qualifikationsprozess

x Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

x Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposées

x Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

x Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

Lernergebnisse / Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:

  • ein konsistentes qualitatives Forschungsdesign zu erstellen und Inkonsistenzen zu erkennen
  • Qualitative Inhaltsanalysen von Sequenzanalysen und Grounded Theory Methodologien zu unterscheiden und die jeweils grundlegenden Analysetechniken nachzuvollziehen
  • die Zielsetzungen der verschiedenen Auswertungverfahren einzuordnen und ihre Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen
  • Bei der Analyse konkreten Datenmaterials erste Erfahrungen mit den verschiedenen Auswertungsmethoden zu sammeln
Voraussetzungenkeine
Laptop, Software-
KursmaterialInput der Workshopleiterin, Beispielmaterial oder Material der Teilnehmenden
Maximale Teilnehmerzahl15
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenzen
Umfang15 AE
LiteraturWird im Workshop bekanntgegeben
LeitungDr. Bettina Grimmer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Bildungswissenschaftliche Forschung der PH Zürich. Nach einem Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Konstanz arbeitete sie in verschiedenen empirischen Forschungsprojekten und wurde an der Universität Siegen mit einer Ethnographie zu Jobcenter-Gesprächen promoviert. Zurzeit untersucht sie die Umsetzung kompetenzorientierter Lehrpläne in Schweizer Sekundarschulen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wissenssoziologie, politische Soziologie, Unterrichtsforschung, Bildungs- und Sozialpolitik und Qualitative Methoden. Aktuell vertritt sie die Professur für Vergleichende Kultursoziologie an der Universität Siegen.

Workshop 3 - Umgang mit fehlenden Werten in der quantitativen Sozialforschung

BeschreibungFehlende Werte sind ein häufiges Phänomen in der quantitativen empirischen Sozialforschung. Der Workshop beleuchtet, wann fehlende Werte die interne, externe und Konstruktvalidität bedrohen und wie diese Bedrohungen erkannt werden können. Er führt außerdem in State of the Art Verfahren des Umgangs mit fehlenden Werten wie multiple Imputation oder Maximum Likelihood Methoden ein.
Inhalt

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Missingnes Mechanisms
  • Missingnes Diagnostic Plots
  • Multiple Imputation
  • (Full Information) Maximum Likelihood Estimation
ZielgruppePromovierende und Postdocs
Niveau

x Anfänger mit Vorkenntnissen

x Fortgeschrittene

x Experten

Phase im Qualifikationsprozessx Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse)
Lernergebnisse / Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:

  • Potentielle Missingnesmechanismen zu diagnostizieren
  • Daten multipel zu imputieren
  • Multipel imputierte Daten zu analysieren
  • Regressionsmodelle mit fehlenden Werten mit Full Information Maximum Likelihood zu schätzen
VoraussetzungenGrundverständnis der Regressionsmodellierung
Laptop, SoftwareNotebook mit R 
KursmaterialInteraktives E-Book
Maximale Teilnehmerzahl20
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenzen
Umfang15 AE
LiteraturSchafer, J. L., & Graham, J. W. (2002). Missing data: Our view of the state of the art. Psychological Methods, 7(2), 147–177.
https://doi.org/10.1037/1082-989X.7.2.147
LeitungSamuel Merk ist Professor für Empirische Schul- und Unterrichtsentwicklung. Er beforscht die Grundlagen evidenzinformierten Lehrer:innenhandelns und hat ein großes Interesse an Inhaltlich-Methodischen Synergien.

Workshop 4: Die Dissertation überarbeiten und abschließen (Monographien und kumulative Dissertationsschriften)

Beschreibung

Die Überarbeitungsphase der Dissertation dauert oft viel länger als erwartet. Damit geraten Promovierende vielfach gerade am Ende ihrer Dissertationszeit unter starken Zeitdruck. Gemeinsam erkunden wir deshalb im Rahmen des Workshops Techniken, die ein zügiges und schmerzfreies Überarbeiten des Textes ermöglichen. Der Fokus liegt dabei auf den zentralen Dreh- und Angelpunkten jeder Forschungsarbeit: Gliederung, Struktur, Argumentation und Einbettung in die bestehende Forschungsliteratur. 

Ein spezielles Augenmerk wird dabei auf die beiden Textsorten Einleitung (für monographische Dissertationen) und Rahmung bzw. Manteltext (für kumulative Dissertationen) gelegt. Welche formalen und kommunikativen Anforderungen sollten diese jeweils erfüllen? Wie strukturiere und überarbeite ich diese beiden Texte, um eine Rahmung meiner Dissertation zu schaffen und die Gutachter:innen von meiner Arbeit zu überzeugen?

Inhalt

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Einleitungen und Manteltexte verfassen
  • Leserorientierte Textüberarbeitung
  • Überarbeiten in mehreren Durchgängen
  • Textstruktur und Argumentation verbessern
  • Rhetorische Aspekte und sprachlicher Feinschliff
ZielgruppePromovierende in der Abschlussphase
Niveaux Fortgeschrittene
Phase im Qualifikationsprozessx Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse)
Lernergebnisse / Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer:innen in der Lage:

  • Die Gesamtstruktur ihrer Arbeit in den Blick zu nehmen und zu verbessern
  • Einzelne Kapitel ihrer wissenschaftlichen Arbeit zügig und leserorientiert zu überarbeiten
  • Einführungen und Manteltexte für wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen
  • Den rhetorischen und sprachlichen Feinschliff an ihrer Arbeit vorzunehmen
VoraussetzungenBereits geschriebene Kapitel der Dissertation (ausgedruckt oder in elektronischer Form) sollten vorliegen
Laptop, Software

Laptop

Stift und Papier

KursmaterialInput, Gruppendiskussion und individuelles Arbeiten an den eigenen (mitgebrachten) Texten wechseln sich ab. Ziel ist es, das Gelernte unmittelbar auf das eigene Projekt anzuwenden.
Maximale Teilnehmerzahl12
KompetenzbereichPersonal- und Sozialkompetenz
Forschungsprozess und Methodenkompetenzen
Umfang15 AE
Literatur 
Leitung

Dr. Anja Berninger 

Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Psychologie in Bonn, Nanjing und Berlin. Promotion im Fach Philosophie an der Universität Stuttgart. Anschließend als Wissenschaftliche Rätin bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin in Stuttgart und Göttingen tätig. Zudem Forschungsaufenthalt an der Universität Hongkong. Einjährige Fortbildung zur Schreibtrainerin am Writers‘ Studio in Wien. Seitdem zahlreiche Workshops zu den Themenfeldern Argumentieren und Schreiben für Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen.