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ACHTUNG: VERANSTALTUNGSABSAGE!

Leider muss die Winterakademie aufgrund von aktuellen Empfehlung zum Umgang mit Veranstaltungen bei der Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Virus COVID-19 abgesagt werden.

 

 

NEU: Postdoc-Retreat im Rahmen der Winterakademie

Das Postdoc-Retreat bietet promovierten Forschenden der Pädagogischen Hochschulen, die wissenschaftlich aktiv sind, Räume zur Arbeit an karriererelevanten Projekten. Es ist als zweitägiges Workshopformat konzipiert und findet im Rahmen des zweiten Blocks der Winterakademie statt. Das zentrale Ziel besteht darin, in den zwei Tagen des Postdoc-Retreats an konkreten Projektideen (weiter) zu arbeiten, am Ende steht für jede/n Teilnehmenden ein vorab definiertes, konkretes Arbeitsergebnis.

Angelehnt an die Methode der Zukunftswerkstatt verzahnt das Postdoc-Retreat systematisch verschiedene Arbeitsformen: Professionell begleitete Input-, Reflexions- und Strategiephasen, Phasen des gezielten Arbeitens an den Einzelprojekten sowie Peer-Phasen für das Einholen von Feedback und den gemeinsamen Austausch. So kann zielgerichtet und kooperativ an den konkreten Projekten der Teilnehmenden gearbeitet werden. Im Fokus stehen Projekte, die unmittelbar an aktuelle, verwertbare Arbeitszusammenhänge von promovierten PH-Forschenden anschließen – von Lehr-Forschungsformaten, die bestehende Lehrverpflichtungen produktiv mit eigenen Forschungsaktivitäten verknüpfen, über Drittmittelanträge zu Publikationsprojekten. Bei den Projekten kann es sich um Einzel- oder Gruppenvorhaben handeln. Eine Fokussierung auf einen der genannten inhaltlichen Bereiche ist, je nach Schwerpunktsetzungen der Teilnehmenden, möglich.

 

Ziele und AusrichtungPostdocs brauchen Räume, um (häufig auch hochschulübergreifend) an Problemstellungen zu arbeiten und diese in wissenschaftlich verwertbare Projekte (Publikationen, Drittmittelanträge, Projekte zur Verzahnung von Lehr und Forschung) zu übersetzen. Solche Projekte sind nicht nur für das Karriereportfolio von Postdocs notwendig, sondern dienen auch der Erlangung wissenschaftlicher Eigenverantwortlichkeit.
Format 
  • Ziel des Formats ist es, interessierten Postdocs Räume für die Arbeit an konkreten und realisierbaren Projektvorhaben schaffen
  • es wird an vorab definierten, konkreten und realisierbaren Projekten gearbeitet
  • Das Format kombiniert Phasen mit inhaltlichem Input, Arbeitsphasen an individuellen Projekten und Peer-Austauschphasen
Die Zukunftswerkstatt wird durch einen WS-Leitenden moderiert und je nach Ausrichtung der Projekte ggf. durch einen gezielten Input aus dem Themenbereich der Projekte der Teilnehmenden ergänzt.
  
ZielgruppePromovierte Wissenschaftler/innen, die unter mehr oder weniger stark vorstrukturierten Bedingungen (Drittmittelprojekte, Stellen als wissenschaftliche Mitarbeiter/innen etc.) eigenverantwortlich wissenschaftlich tätig sind und (individuelle oder kooperative) Projekte vorantreiben wollen. 
  
Inhalte

Die konkreten Inhalte der Zukunftswerkstatt richten sich stark nach den Vorhaben, Anliegen und Ideen der Teilnehmenden.

Zu den möglichen Projektarten, an denen im Rahmen des Postdoc-Retreats gearbeitet werden kann, zählen:

  • Arbeit an Drittmittelanträgen
  • Arbeit an Publikationsvorhaben
  • Entwicklung innovativer Projekte zur Verzahnung von Forschung und Lehre

Ein wichtiger Teil des inhaltlichen Inputs besteht darin, diese Aspekte in Arbeitspakete für die Einzel- und Peer-Phasen zu übersetzen.

Für Drittmittelanträge und Publikationsvorhaben sollen darüber hinaus in angeleiteten Peerphasen Strategien entwickelt werden, in welchen Formaten (geeignete Fördergeber oder Publikationsorgane) die Umsetzung des Projekts erfolgversprechend realisiert werden kann.

  
Anmeldung / Einreichung

Interessierte Postdocs bewerben sich im Rahmen der Anmeldung zur Winterakademie mit einer Kurzbeschreibung ihrer Projektidee. In der Kurzskizze wird das konkrete Arbeitsprojekt benannt und das angestrebte Ergebnis des Postdoc-Retreats formuliert.

Bewerbungen sind sowohl von Einzelpersonen als auch im Team möglich.

Die Workshopleitung und die Graduiertenakademie begutachten die Einreichungen und entscheiden über die Teilnahme an der Zukunftswerkstatt. Neben der wissenschaftlichen Qualität der Ideenskizzen wird bei der Auswahl auf die Realisierbarkeit der Vorhaben sowie auf die Ausgewogenheit der Gruppe geachtet. Die Teilnehmer/innen werden über eine mögliche Teilnahme einen Monat vor Beginn des Postdoc-Retreats verständigt. Die Workshopleitung tritt vorab in den aktiven Austausch und eruiert konkrete Bedürfnisse und Anliegen und stimmt den inhaltlichen Input und die Rhythmisierung der Arbeitsphasen darauf ab.

  
Maximale Teilnehmerzahl12
  
Output / ErgebnisseAm Ende des Workshops haben alle Teilnehmer/innen ein vorab definiertes Produkt erstellt (z.B. Antragsexposee, Abstract und Argumentationsstruktur eines Artikels, ausgearbeitetes Konzept eines Lehr-Forschungsprojekts …), mit dem sie an ihren Institutionen in die konkreten nächsten Umsetzungsschritte gehen können.
  
ZertifikatDie Teilnehmer/innen erhalten ein Zertifikat, das ihnen die erfolgreiche Bewerbung für die und die Teilnahme am Postdoc-Retreat bestätigt.
  
KostenDie Teilnahme am Postdoc-Retreat ist zu den regulären Konditionen der Winterakademie möglich.
  
TerminFür das Postdoc-Retreat wird die Klausuratmosphäre der Winterakademie genutzt. Das Postdoc-Retreat findet im Rahmen des zweiten Workshopblocks der Winterakademie am 12./13. März 2020 im Tagungshaus der evangelischen Kirche in Bad Herrenalb statt.

 

Anmeldeformular

Um sich zu den Workshops der Winterakademie 2020 anzumelden, nutzen Sie bitte unser Online-Anmeldeformular. Die Anmeldung ist zwischen 20.01.19 und 10.02.20 möglich.