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Doktorhut steht mir gut?! Entscheidungshilfe für Promotionsinteressierte

Datum PräsenzterminMontag, 22. Juni 2020
  
DurchführungskonzeptOnline-Präsenztermin (Cisco WebEx) am 22. Juni 2020, 15:00-18:00 Uhr,
 angeleitete Selbstarbeit (anhand von Arbeitsblätter und Workshopskript),
 ca. 45minütiges 1-zu-1-Coachings im Nachgang zum Workshop (Videocall)
  
BeschreibungPromovieren ja oder nein? Manchmal stellt sich genau diese Frage gegen Ende des Studiums – oder auch später im Berufsleben. Der Workshop dient als Entscheidungshilfe für Unentschlossene, die herausfinden möchten, ob Promovieren als Karriereschritt grundsätzlich für sie in Frage kommt.
 Sie erhalten in einem ausführlichen Skript vorab einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten sowie Tipps zur Planung der Promotionszeit und zur Selbstorganisation. Sie arbeiten das Skript selbständig durch und erhalten zudem vorab und im Nachgang weitere Arbeitsblätter als ‚Selbst-Test‘ zur Reflexion Ihrer Ziele, Werte und Arbeitsweisen.
 Sie erfahren dann live im Workshop, welcher Promotionstyp Sie sind und welche Stärken und Ressourcen Sie für die Gestaltung der Promotionszeit mitbringen, wenn Sie sich dafür entscheiden. Sie lernen aber auch, welche möglichen Stolpersteine auf Sie in dieser Phase warten – und wie eine gute Betreuung oder Begleitung Ihrer Arbeit aussehen sollte, damit Sie diese Herausforderungen elegant und gelassen meistern.
  
Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Chancen und Herausforderungen einer Promotion;
  • Reflexion der strukturellen Rahmenbedingungen der eigenen (möglichen) Forscher*innenkarriere
  • Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten
  • Tipps zur Promotionsplanung
  • Karriere-Standortbestimmung: Wo stehe ich derzeit? Wo will ich hin? Welche Kompetenzen bringe ich mit?
  • Analyse des persönlichen Promotionsumfelds
  • Berufliche Orientierung mit Hilfe verschiedener Entscheidungstools
 
  
ZielgruppePromotionsinteressierte Masterstudierende sowie sonstige Promotionsinteressierte (z.B. auch: Wissenschaftlich Mitarbeitende; Personen, die bereits länger im Berufsleben stehen und nun über eine Promotion nachdenken)
  
Niveau☒ Anfänger ohne Vorkenntnisse
 ☒ Anfänger mit Vorkenntnissen
  
Phase im Qualifikationsprozessx Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion
  
Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:

  • zu beurteilen, ob eine Promotion grundsätzlich für sie in Frage kommt
  • das Promotionsvorhaben mit seinen Vor- und Nachteilen realistisch einzuschätzen und mit der Planung zu beginnen
  • ihren beruflichen Standort zu bestimmen und nächste Schritte ihrer beruflichen Laufbahn sowie Alternativen zur Promotion zu identifizieren
 
  
Inhaltliche VoraussetzungenBereitschaft, sich offen in der Gruppe mit den oben genannten Themen auseinanderzusetzen
  
Technische Voraussetzungen und SoftwareinstallationInternetzugang erforderlich, am besten PC oder Laptop mit Kamera, Mikrofon
 Wir arbeiten mit der passwortgeschützten Plattform „WebexMeeting“; ein Download ist nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen (für störungslosen Ablauf). Die Teilnehmenden erhalten eine Einladung der Dozentin vorab per Mail sowie weitere kurze Informationen zum Handling des Kommunikationstools.
  
KursmaterialEin ausführliches Workshopskript, Arbeitsblätter und Übungsanleitungen werden im Kurs bereitgestellt
  
Vorbereitende Materialien / TutorialsSie sollten die beiden vorab zur Verfügung gestellten Selbst-Tests („Welcher Promotionstyp bin ich?“ & WERTE-Check) durchgearbeitet und ausgefüllt haben. Zudem sollten Sie Papier und Stift bereithalten, um sich während des Workshops Notizen machen zu können.
  
NachbereitungDen Teilnehmenden werden direkt im Nachgang zum Workshop ein ausführliches Seminarskript mit weiterführenden Literaturhinweisen ebenso wie verschiedene Arbeitshilfen zum Selbstcoaching zur Verfügung gestellt
 Die individuellen 45minütigen Forschungsconsultings (+ ca. 45 Min. Vorbereitung) per Videocall werden bis zu drei Wochen im Nachgang zum Präsenztermin angeboten
  
Weiterführunde LiteraturEine ausführliche Literaturliste wird im Kurs bereitgestellt
  
Maximale Teilnehmerzahl14
  
Arbeitseinheiten

Der Workshop umfasst inklusive der angeleiteten Selbstarbeit 15 AE.

  
KompetenzbereichPersonal- und Sozialkompetenzen
  
LeitungDr. Sarah Weber hat in Freiburg Ethnologie, Soziologie und Historische Anthropologie studiert und 2012 an der Ruhr-Universität Bochum an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät promoviert. Im Anschluss daran war sie für das Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer tätig. Danach koordinierte sie ein Verbundprojekt im Bereich Qualitätsmanagement in der Forschungsförderung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Derzeit lebt sie in Mannheim und arbeitet freiberuflich als Coach, Lehrbeauftragte sowie Trainerin im Hochschulbereich und ist im wissenschaftlichen Consulting tätig.
 Webseite:
 www.sarah-weber.net
 www.coaching.sarah-weber.net
  

 

„Vom soliden Konzept zur klaren Struktur der Dissertation“: Wissenschaftliches Schreiben für Promovierende

Datum Präsenztermine25./26. Juni 2020 (Do/Fr) & 4. Juli 2020 (Sa)
  
Durchführungskonzept

Online-Präsenztermine (BigBlueButton) 3 Tage, Uhrzeiten jeweils 10 bis 11.30 Uhr / 11.45 bis 12.30 Uhr / 13.15 bis 14.45 Uhr

Wechsel von Phasen des Inputs (Vortrag & PP-Präsentation) durch Workshopleiterin, Einzelarbeit/Tandem-Gespräche (außerhalb von Webex) und Plenumsdiskussionen (mit Webex und kollaborativen Whiteboards)

  
BeschreibungJedes wissenschaftliche Projekt bzw. jede entsprechende Textproduktion benötigt ein stringentes Projekt-/Text-Konzept und eine klare Projekt-/Text-Struktur. Wie eine optimale Fokussierung und Strukturierung Ihres Forschungs- und damit Schreibprojektes gelingen kann, wollen wir uns in diesem Workshop anhand der Projekte der Teilnehmer/innen erarbeiten. Unter Anwendung verschiedener Werkzeuge und Techniken zur Projekt-/Textentwicklung können Sie neue Wege ausprobieren, um einer effektiven Textproduktion – des Exposés, Artikels oder der Monografie – entgegen zu gehen.
  
Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Reflexion individueller Schwierigkeiten mit der Textproduktion,
  • Komponenten eines idealen Projekt-/Textkonzeptes und deren Zusammenhänge,
  • Strategien zur Entwicklung einer individuellen Projekt-/Text-Struktur/Logik,
  • Zusammenhang Gliederung des Textes und Methodologie des Projektes,
  • Struktur- bzw. Gliederungstypen, konventioneller Aufbau von Exposè, Monografie und Artikel.
 
  
ZielgruppeWissenschaftler/innen in der Konzeptphase (Ziel Exposé) und im zweiten Drittel ihrer Promotion mit dem Wunsch, die Textproduktion anzugehen und effektiv abzuschließen
  
Niveau

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

☒ Fortgeschrittene

  
Phase im Qualifikationsprozessx Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés
 

x Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

  
Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:

  • das Konzept für das Exposé, die Dissertationsschrift, den Artikel zu präsentieren
  • die Struktur des Textaufbaus zu begründen
  • den Roten Faden / die Gliederung ihres Textes zu präsentieren
  • mit Online-Kollaborationswerkzeugen sicher umzugehen
 
  
Inhaltliche Voraussetzungen

Erste Recherchen zur Themenfindung / zum Projekt sind abgeschlossen Textproduktion (Exposé, Zwischenbericht) steht an oder

erste Ergebnisse im Projekt liegen vor, Textproduktion (Artikel, Monografie) steht an.
  
Technische Voraussetzungen und Softwareinstallation

Breitbandinternetzugang & leistungsfähiger Computer

ggf. Headset

Einlagung zu BigBlueButton erfolgt im Vorfeld und ggf. Installation von Wire.com empfohlen

 Wir arbeiten mit der passwortgeschützten Plattform „BigBlueBotton“; ein Download ist nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen (für störungslosen Ablauf). Die Teilnehmenden erhalten eine Einladung der Dozentin vorab per Mail sowie weitere kurze Informationen zum Handling des Kommunikationstools.
  
Kursmaterial

Arbeitsblätter / Skript

interaktive Whiteboards
  
Vorbereitende Materialien / TutorialsArbeitsblatt + Anleitung „Konzept“ wird ca. 1 Woche vor Kursbeginn per Mail verschickt, mit der Bitte, das eigene Konzept fokussiert zu erfassen
  
Weiterführende Literaturggf. im Rahmen des Workshops
  
Arbeitseinheiten15 AE
  
Kompetenzbereich

Sozial- und Personalkompetenz

Forschungsprozess und Methodenkompetenz
  
Maximale Teilnehmerzahl15
  
Leitung

Dr. Beate Richter

Aktuelle Tätigkeitsfelder:

  • Bildungswissenschaftlerin: mit den Schwerpunkten Relationale Methodologie, Bildungs-/Entwicklungstheorie,
  • Dozentin: Wissenschaftstheorie / Philosophy of Science, Grundlagen Ethik / Berufsethik, Grundlagen Bildungswissenschaften, Bildungs- und Entwicklungstheorie, empirische Methoden der Sozialwissenschaften,
  • Trainerin / Coach im Bereich wissenschaftliche Arbeitstechniken und Methoden,
  • Lektorin für wissenschaftliche Texte.

Wissenschaftlicher Werdegang:

  • Promotion in der der Erwachsenenbildung/Weiterbildung,
  • Studium der Erwachsenenbildung/Weiterbildung (PG),
  • Philosophie/Neuen deutschen Literatur (MA),
  • Physik/Ozeanographie (VD).
 
  

 

Interviewleitfadenentwicklung Schritt für Schritt – Qualitative Interviews vorbereiten und strukturieren

Datum PräsenzterminFreitag, 3. Juli 2020
  
DurchführungskonzeptOnline-Präsenztermin (Cisco WebEx) am 03. Juli 2020, 10:00-15:00 Uhr
 angeleitete Selbstarbeit mit dem Ziel der Gestaltung eines Leitfadens für die eigenen Interviews (Face-to-face, telefonisch oder online)
 ca. 30minütigen 1-zu-1-Forschungsconsultings im Nachgang zum Workshop (z.B. per Mail oder Videocall)
  
Beschreibung

Wie stelle ich gute Fragen, die mein Gegenüber zum Erzählen anregen? Wie vermeide ich sozial erwünschte Antworten? Wie kann ich den Interviewleitfaden aufbauen?

Der Workshop richtet sich an qualitativ Forschende, die sich die oben genannten Fragen stellen und dementsprechend einen passenden Leitfaden für ihre Interviews entwickeln möchten. Der Workshop ist so konzipiert, dass Sie Zeit haben, eigene Leitfadenfragen mitzunotieren und so Schritt für Schritt bereits der erste Entwurf für Ihren Leitfaden entsteht. Nachfragen können direkt live gestellt und mit der Dozentin diskutiert werden. Im Nachgang zum Präsenztermin entwickeln die Teilnehmenden anhand der Anregungen und Anleitungen einen ausführlichen Interviewleitfaden, zu dem sie in einem individuell vereinbarten Einzelgespräch Feedback erhalten.

  
Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Wie entwickle ich einen adäquaten Leitfaden, wie baue ich diesen auf?
  • Nach welchen Kriterien überprüfe ich den Leitfaden?
  • Was sind passende Fragetechniken, wie formuliere ich Fragen möglichst offen?
 
  
ZielgruppeAm Workshop können Promovierende und ggf. Studierende aller Fachrichtungen sowie Forschende und Mitarbeitende, die mit qualitativen Methoden arbeiten (zum Beispiel auch aus dem Beratungs- oder Evaluationsbereich).
  
Niveau

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

  
Phase im Qualifikationsprozess

x Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

x Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

x Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

  
Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:

  • Grundannahmen und Gütekriterien  qualitativen Arbeitens zu verstehen und in ihrem Projekt umzusetzen (z.B. Offenheit, Intersubjektivität, Indexikalität)
  • ihre Ideen zu einem eigenen Forschungsprojekt zu reflektieren und diese anschließend in einen für ihr Projekt passenden Interviewleitfaden zu übersetzen
  • die Interviewfragen an ihre Interviewpartner*innen anzupassen
  • Suggestivfragen in Interviews zu vermeiden
 
  
Inhaltliche VoraussetzungenSie sollten die wichtigsten Ziele und Grundlagen Qualitativer Sozialforschung kennen und sich für Ihr Projekt bereits grundsätzlich für Interviews als Methode entschieden haben.
  
Technische Voraussetzungen und SoftwareinstallationInternetzugang erforderlich, am besten PC oder Laptop mit Kamera, Mikrofon
 Wir arbeiten mit der passwortgeschützten Plattform „WebexMeeting“; ein Download ist nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen (für störungslosen Ablauf). Die Teilnehmenden erhalten eine Einladung der Dozentin vorab per Mail sowie weitere kurze Informationen zum Handling des Kommunikationstools.
  
KursmaterialEin ausführliches Workshopskript, Arbeitsblätter und Übungsanleitungen werden im Kurs bereitgestellt
  
Vorbereitende Materialien / TutorialsSie sollten Papier und Stift bereithalten, um sich während des Workshops Notizen machen zu können. Zudem sollten Sie der Dozentin bis zu 10 Tage vorab eine Kurzbeschreibung Ihres Projekts (= halbe Seite) zukommen lassen.
  
NachbereitungDen Teilnehmenden wird direkt im Nachgang zum Workshop ein ausführliches Seminarskript mit weiterführenden Literaturhinweisen ebenso wie verschiedene Arbeitshilfen zur Verfügung gestellt.
 Die individuellen 30minütigen Forschungsconsultings (+ ca. 15 Min. Vorbereitung) per Mail oder Videocall werden bis zu einer Woche im Nachgang zum Präsenztermin angeboten.
  
Weiterführunde Literatur- Helfferich, C. (2011): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 4. Aufl. VS Verlag für Sozialwissenschaften
 - Kaiser, R. (2014): Qualitative Experteninterviews. Konzeptionelle Grundlagen und praktische Durchführung. Springer VS
 - Kruse, J. (2014): Qualitative Interviewforschung. Ein integrativer Ansatz. Juventa Verlag
  
Arbeitseinheiten

Der Workshop umfasst inklusive der angeleiteten Selbstarbeit 15 AE.

  
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenz
  
Maximale Teilnehmerzahl14
  
LeitungDr. Sarah Weber hat in Freiburg Ethnologie, Soziologie und Historische Anthropologie studiert und 2012 an der Ruhr-Universität Bochum an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät promoviert. Im Anschluss daran war sie für das Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer tätig. Danach koordinierte sie ein Verbundprojekt im Bereich Qualitätsmanagement in der Forschungsförderung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Derzeit lebt sie in Mannheim und arbeitet freiberuflich als Coach, Lehrbeauftragte sowie Trainerin im Hochschulbereich und ist im wissenschaftlichen Consulting tätig.
 Webseite:
 www.sarah-weber.net
 www.coaching.sarah-weber.net
  

 

Forschungsfragen und Forschungsdesigns – produktiv und kohärent empirisch forschen

Datum PräsenzterminDonnerstag, 23. Juli 2020 / Freitag, 24. Juli 2020
  
DurchführungskonzeptOnline-Präsenztermine am 23./24 Juli 2020, jeweils 09:00-14:00 Uhr
 

(1) Der Workshop wird mittels gängiger Konferenzsoftware durchgeführt, die für die Teilnehmenden lizenzfrei nutzbar ist (Zoom, WebEx …).

(2) Zur Vorbereitung und zur Ergebnissicherung wird ein Online-Skriptum bereitgestellt, das im Laufe des Workshops den Fragen und Bedarfen entsprechend erweitert und ergänzt wird.

(3) Die Teilnehmenden werden zudem vorab um eine kurze Skizze ihres Forschungsanliegens gebeten.

(4) Der „Präsenzteil“ gliedert sich in Input- und Gruppenarbeitsphasen.

(5) Im Anschluss an den Workshop finden Feedbackgespräche statt (individuell oder in Kleingruppen).
  
Beschreibung

Forschungsfragen und Forschungsdesigns sind grundlegende Instrumente für die erfolgreiche Gestaltung empirischer Forschungsprojekte. Der Workshop vermittelt, wie man ein inhaltliches Erkenntnisinteresse in eine funktionierende Forschungsfrage übersetzt und von dieser ausgehend ein schlüssiges und produktives Forschungsdesign entwickelt. In der ersten Hälfte des Workshops wird besprochen, warum Forschungsfragen für die wissenschaftliche Praxis so zentral sind, was eine gute Forschungsfrage ausmacht und wie man effektiv an Forschungsfragen arbeitet. In einem zweiten Schritt wird systematisch in das Thema „Forschungsdesigns“ eingeführt. Im Fokus steht die dabei Frage, wie man machbare und produktive Forschungsprozesse gestaltet, die zu belastbaren, anschlussfähigen und überzeugenden Ergebnissen führen.

  
Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Typen von Forschungsfragen
  • Kriterien für gelungene Forschungsfragen
  • Grunddesigns sozial- und bildungswissenschaftlicher Forschung: Fallstudie, Experiment und Erhebungen
  • Designs der Praxisforschung
  • Strategien zur Erarbeitung und Zuspitzung von Forschungsfragen und -designs
  • Formen der Präsentation eines Forschungsvorhabens: Diagramme, Abstracts, Exposés
 
  
ZielgruppePromovierende und Postdocs, die an einem eigenständigen Forschungsprojekt arbeiten (wollen). Dieses kann, muss sich aber nicht in einer frühen Projektphase befinden – die im Workshop besprochenen Fragen sind auch in späten Projektstadien relevant.
  
Niveau

☒ Anfänger ohne Vorkenntnisse

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

  
Phase im Qualifikationsprozess

x Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

x Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

x Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

  
Lernergebnisse/ Kompetenzen

Lernziele:

  • Die Teilnehmer/innen wissen, was eine Forschungsfrage ist und kennen Kriterien zur Bewertung von Forschungsfragen.
  • Sie können zu ihren eigenen Erkenntnisinteressen eine angemessene Forschungsfrage formulieren.
  • Sie kennen wichtigsten Forschungsdesigns und ihre Anwendungsgebiete.
  • Sie entwickeln die Fähigkeit, die logische und methodische Schlüssigkeit eines Forschungsvorhabens einzuschätzen und weiterzuentwickeln.
  • Sie verstehen, wodurch ein empirisch fundiertes Argument überzeugend und relevant wird und können dieses Verständnis für die Präsentation der eigenen Arbeit nutzen.
 
  
Inhaltliche Voraussetzungenkeine
  
Technische Voraussetzungen und Softwareinstallation

Stabile Internetverbindung während der Präsenzzeiten. Erfahrung mit Konferenzsoftware ist hilfreich.

  
KursmaterialOnline-Skriptum
  
Vorbereitende Materialien / TutorialsTeilnehmende erstellen vorab eine Projektskizze. Das vorbereitende Online-Skriptum soll eigenständig bearbeitet werden.
  
NachbereitungEs finden angeleitete Nachbereitungsarbeiten sowie Feedbackgespräche statt.
  
Weiterführunde Literaturwird im Kurs zur Verfügung gestellt.
  
Arbeitseinheiten

Der Workshop umfasst inklusive der angeleiteten Selbstarbeit 15 AE.

  
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenz
  
Maximale Teilnehmerzahl12
  
Leitung

Dr. Kenneth Horvath hat an der Universität Wien promoviert und war von 2012 bis 2017 akademischer Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe im Bereich der Methodenlehre und Methodenberatung. Seit 2017 ist er als Oberassistent an der Universität Luzern tätig, wo er zum Wechselspiel von professionellen pädagogischen Wissensformen und sozialen Ungleichheiten (mit einem Fokus auf aktuelle migrationsgesellschaftliche Kontexte) forscht.

  

Anmeldung

Bitte melden Sie sich zu den Veranstaltungen über unser Onlineformular an.

Den Link zum Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Workshopgebühren

Die Kursgebühr für die Teilnahme pro Workshop beträgt:

60,- € Kursgebühren (für Angehörige der Pädagogischen Hochschulen)

125,- € Kursgebühren (für Nichtangehörige der Pädagogischen Hochschulen)

Ausschließlich für den Workshop „Doktorhut steht mir gut? Entscheidungshilfe für Promotionsinteressierte“ gilt eine Studierendenermäßigung in Höhe von 35.- € Kursgebühren für Studierende der Pädagogischen Hochschulen bzw. 75.- € Kursgebühren für externe Studierende.

 

 

Kontakt

Geschäftsstelle der Graduiertenakademie

Juliane Zeiser
wissenschaftliche Referentin

Simon Albrecht
wissenschaftliche Hilfskraft

graph(at)ph-karlsruhe.de
Telefon: +49 721 925 4101


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