Workshops

Hier finden Sie die Beschreibungen der angebotenen Workshops. Die Workshops finden jeweils an beiden Workshoptagen statt und haben einen Umfang von 15 Arbeitseinheiten (1 AE = 45 Minuten). Zur besseren Orientierung findet eine Einordnung der Workshops in grobe "Phasen" im Qualifikationsprozesses statt, in denen der Besuch des Workshops jeweils besonders empfohlen ist.

 

Workshop 1 - Einführung in die qualitative Inhaltsanalyse

Datum22.-23. Juli 2022
Beschreibung

Im Workshop werden die Grundlagen qualitativer Inhaltsanalyse erarbeitet sowie die zentralen Arbeitsschritte der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse erprobt und reflektiert.

Wenngleich sich ein übergeordneter methodischer Rahmen ausmachen lässt, so haben zentrale Autor:innen (v.a. Udo Kuckartz, Margrit Schreier, Philipp Mayring) unterschiedliche Lesarten, Techniken und Verfahren qualitativer Inhaltsanalyse entwickelt. Vor diesem Hintergrund werden im Workshop die (gemeinsamen) Grundlagen, aber auch eine Einordnung der unterschiedlichen Lesarten qualitativer Inhaltsanalyse erarbeitet.

Im weiteren Verlauf des Workshops wird exemplarisch der Forschungsprozess der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse durchlaufen. Diese kann als Basisverfahren verstanden werden, das sich – in Variationen – bei allen einschlägigen Autor:innen findet. Im Fokus steht das von Udo Kuckartz vorgeschlagene Verfahren, jedoch unter Bezugnahme auf die anderen Ansätze. Im Workshop liegt der Schwerpunkt auf der Erprobung und Reflexion qualitativ-inhaltsanalytischen Arbeitens und spezifisch auf der Entwicklung von Kategorien und eines Kategoriensystems.
Inhalte

Folgende Inhalte werden im Workshop behandelt:

  • Grundlagen qualitativer Inhaltsanalyse: zentrale Kennzeichen und Varianten qualitativer Inhaltsanalyse, Einordnung in den qualitativen Methodendiskurs, Überblick über aktuelle Entwicklungen der qualitativen Inhaltsanalyse, Gütekriterien
  • Erprobung der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse, orientiert an dem von Udo Kuckartz vorgeschlagenen Forschungsprozess:
    • Initiierende Textarbeit
    • Deduktive und induktive Entwicklung von Hauptkategorien
    • Induktive Entwicklung von Subkategorien
    • Prüfung und Modifizierung des Kategoriensystems
    • Kodieren
    • Ergebnisdarstellung und weitere Analysemöglichkeiten
 
ZielgruppePromovierende, Habilitierende und Mitarbeitende in Forschungsprojekten, die aktuell eine qualitative Inhaltsanalyse durchführen, eine solche planen oder diese in Betracht ziehen.
Niveau

☒ Anfänger ohne Vorkenntnisse

☐ Anfänger mit Vorkenntnissen

☐ Fortgeschrittene

☐ Experten
Phase im Qualifikationsprozess

☐ Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

☐ Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

☐ Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

☒ Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

☐Post-Doc-Phase:

Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer:innen in der Lage:

  • die Grundlagen qualitativer Inhaltsanalyse zu benennen
  • die inhaltlich-strukturierende qualitative Inhaltsanalyse in die Vielfalt qualitativ inhaltsanalytischer Verfahren einzuordnen
  • die grundlegenden Schritte der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse selbständig durchzuführen
  • die qualitative Inhaltsanalyse in die qualitative Methodenlandschaft einzuordnen
  • die Eignung einer qualitativ inhaltsanalytischen Auswertung für ein eigenes Forschungsvorhaben abzuschätzen
 
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenz
Inhaltliche Voraussetzungen

keine

Technische Voraussetzungen

Schreibmaterial (Blatt/Stift)

Kursmaterial

Das konkrete Vorgehen im Rahmen einer inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse wird anhand von Datenmaterial von max. drei Teilnehmenden erarbeitet. Teilnehmende, die eigenes Material in den Workshop einbringen möchten, schicken bitte bis zum 26.06.2022 ein kurzes Exposé mit max. 2 Seiten zu folgenden Aspekten ihres Projekts (gerne in Stichpunkten) an stamann.christoph@googlemail.com:

  • Thema und Titel der Studie
  • Fragestellung(en)
  • Forschungsdesign und Stand der Datenerhebung
  • Stand der Kategorienbildung, ggf. mit Auszug aus dem Kategoriensystem
  • geplante Auswertung
  • Fragen und Unterstützungsbedarf zum Projekt
Bitte beachten Sie, dass es sich um einen einführenden Workshop handelt, d.h. anders als in Forschungswerkstätten steht das Kennenlernen der Methode im Vordergrund. Entsprechend wird in Absprache mit den Material einbringenden Teilnehmenden die Auswahl und Aufbereitung des Datenmaterials im Sinne der Ziele des Workshops im Vorfeld abgesprochen.
Maximale Teilnehmendenzahl16
Literatur

Vertiefende Literaturhinweise werden (entlang der Interessenfelder der Teilnehmenden) im Rahmen des Workshops gegeben.

LeiterChristoph Stamann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Magdeburg-Stendal im qualitativ_diskursiv_digital-Labor (q_d2-Lab) des Projekts didaktisch und

digital kompetent Lehren und Lernen (h2d2). Im Rahmen dieser Tätigkeit beschäftigt er sich mit der Weiterentwicklung von hybriden Lehr-/Lernarrangements zu qualitativer Forschung. Zuvor war er zwischen 2019 und 2021 akademischer Mitarbeiter im Projekt „Leistung mach Schule“ an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und von 2012-2019 akademischer Mitarbeiter im Fach Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Weingarten.

Forschungs- und Interessensschwerpunkte:

  • Qualitative Forschung, besonders mit Blick auf kategorienbasierte Auswertungsverfahren sowie Lehren und Lernen qualitativer Forschung 
  • Professionalisierung in pädagogischen und wissenschaftlichen Organisationen, u.a. mit Blick auf Professionelle Lerngemeinschaften und Forschungswerkstätten
  • Schulentwicklung

Zur qualitativen Inhaltsanalyse hat Christoph Stamann zusammen mit Kolleg*innen im Forum Qualitative Sozialforschung/ Forum: Qualitative Social Research 2019 und 2020 zwei Themenhefte herausgegeben.

Weitere Informationen zu seiner Person sind hier zu finden.

Workshop 2 - Eine Einführung in R: Datenmanagement, Visualisierung und einfache statistische Modelle

Datum22.-23. Juli 2022
Beschreibung

"Data scientists […], spend 50 percent to 80 percent of their time [..] preparing unruly data, before it can be explored." -Steve Lohr-

Der Kurs zielt darauf ab, die handwerklichen Fähigkeiten des Datawranglings und des Visualisierens in R zu erlernen sowie in die Durchführung einfacher statistischer Verfahren einzuführen. Das Selbststudium dieser Fähigkeiten ist in der Regel sehr aufwändig – wer die Grundlagen aber einmal beherrscht, kann das Erlernte schnell und effektiv auf neue Datensätze übertragen.

Das Handwerkszeug des Datenmanagements wird anhand der nicht-kommerziellen und quelloffenen Software R erlernt. Gründe für den Einsatz von R sind vielfältig. Unter anderem zählen dazu die Flexibilität und Schnelligkeit von R, die vielfältigsten Möglichkeiten, mit R eigene Analysestrategien zu entwickeln und nicht zuletzt, die Tools zur Erstellung von Grafiken die R bereitstellt.
Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs anhand der nicht-kommerziellen und quelloffenen Software R behandelt:

  • Import/Export verschiedenster Datenformate
  • Systematische Fehlersuche in Daten (Data Cleaning)
  • Verknüpfen von Datensätzen (Data Merging)
  • Veränderung des Datenformats (z.B. long to wide, Data Wrangling)
  • Visualisieren von Daten
  • Durchführung von t-, F- und χ2-Tests
 
ZielgruppeWissenschaftler:innen, die mit quantitativen Daten arbeiten.
Niveau

☒ Anfänger ohne Vorkenntnisse

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

☐ Fortgeschrittene

☐ Experten
Phase im Qualifikationsprozess

☐ Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

☐ Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

☒ Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

☒ Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

☒ Post-Doc-Phase:

Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer:innen in der Lage:

  • Den Import/Export verschiedenster Datenformate in und aus R durchzuführen
  • Die systematische Fehlersuche in Daten durchzuführen (Data Cleaning)
  • Datensätze zu verknüpfen (Data Merging)
  • Datenformate zu verändern (z.B. long to wide, Data Wrangling)
  • Daten in R zu visualisieren
  • t-, F- und χ2-Tests durchführen und interpretieren
 
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenz
Inhaltliche Voraussetzungen

keine

Technische Voraussetzungen

Notebook, idealerweise mit Installation der kostenlosen Softwarepakete R (https://www.r-project.org) und RStudio (https://rstudio.com/products/rstudio/download/#download)  

Kursmaterial 
  • Übungsdatensätze
  • Analyse-Skripte
  • Interaktive Übungen
 
Maximale Teilnehmendenzahl20
Literatur

keine

Leiter

Jun.-Prof. Dr. Samuel Merk wurde zum 01.04.2020 auf die W1 Juniorprofessur (TT) für Empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe berufen. Zuvor arbeitete er als Juniorprofessur (W1) für Schulpädagogik an der Universität Tübingen.

Forschungsinteressen und –schwerpunkte

Empirische Unterrichts- und Schulentwicklungsforschung

  • Differentielle Angebotsnutzung in heterogenen Lerngruppen
  • Datenbasierte Unterrichtsentwicklung
  • Digitalisierung des Schulalltags

Berufsbezogene Überzeugungen

  • Epistemische Überzeugungen Lehramtsstudierender
  • Überzeugungen zu heterogenen Lerngruppen

Forschungsmethoden & Statistik

  • Sequential Bayes Factor Designs
  • Open Science, Reproducible Research
 

Workshop 3 - Der Forschungsstil der Grounded Theory / Situationsanalyse

Datum22.-23. Juli 2022
Beschreibung

Die Grounded Theory (GT) hat sich in den vergangenen Jahren in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften als einer der relevantesten und produktivsten Forschungsstile etabliert.

Der Workshop führt systematisch in die methodologischen und methodischen Spezifika der GT ein und beschäftigt sich auch mit Weiterentwicklungen des Ansatzes. Ein Fokus liegt dabei auf der Situationsanalyse (SitA), mit deren Hilfe sich dem hochaktuellen Problem einer Relationierung von lokaler Situation und rahmenden Kontext gestellt werden kann.

Im Workshop werden die typischen Schritte des zyklischen Prozesses des Forschungsstils der GT bzw. der SitA (Theoretical Sampling, Kodierverfahren, Kontrastieren usw.) vorgestellt. Initial wird ein Überblick über die methodologische Verortung der GT sowie deren Spielarten gegeben.

Theoretische Inputs werden sich mit der Diskussion von Forschungsdesigns und -materialien, die die Teilnehmenden einbringen, abwechseln. Das Ziel ist hierbei, dass die Teilnehmenden des Workshops reflektieren, ob und wie sie die idealtypischen methodischen Schritte der GT/SitA für ihr Projekt adaptieren können.

Gemeinsam diskutiert werden sollen des Weiteren die Chancen und Grenzen des Forschungsstils gerade für kleinere Projekte (wie etwa Promotionsprojekte).

Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Methodologische Hintergründe des Forschungsstils der GT/SitA
  • Spielarten der Grounded Theory mit Fokus auf der Situationsanalyse
  • Theoretical Sampling
  • Kodierverfahren, Memo-Schreiben
  • Zum Ende kommen: Theoretische Sättigung
 
ZielgruppeDie Veranstaltung richtet sich an Promovierende oder Postdocs, die bereits mit dem Forschungsstil der Grounded Theory/Situationsanalyse arbeiten oder es in ihrem aktuellen Projekt vorhaben.
Niveau

☒ Anfänger ohne Vorkenntnisse

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

☒ Fortgeschrittene

☐ Experten
Phase im Qualifikationsprozess

☒ Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

☒ Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

☒ Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

☒ Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

☐ Post-Doc-Phase: Karriereplanung, Drittmittelakquise etc.

Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer:innen in der Lage:

  • einzuschätzen, ob die Grounded Theory sich mit ihrem Forschungsinteresse verbinden lässt
  • Grounded Theory als einen zyklisch-iterativen Forschungsstil zu begreifen
  • die methodischen Arbeitsschritte des Forschungsprozesses nachvollziehen und auf das eigene Forschungsvorhaben adaptieren zu können
  • Chancen und Grenzen der GT/SitA für das eigene Projekt zu reflektieren
 
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenz
Inhaltliche VoraussetzungenGrundkenntnisse in qualitativer Sozialforschung
Technische Voraussetzungenkeine
Kursmaterial 
  • Forschungsmaterialien der Teilnehmer:innen
  • Power Point
 
Maximale Teilnehmendenzahl12
Literatur

Empfohlene Lektüre:

Strübing, Jörg (2014 oder neuere Auflage): Grounded Theory. Zur sozialtheoretischen und epistemologischen Fundierung eines pragmatistischen Forschungsstils. Wiesbaden: Springer VS.

Leiter

Dr. phil. Thomas Grunau

  • 2008-2013 Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Sozialgeographie in Augsburg, Osnabrück, Pueblo (USA)
  • 2014-2020 Promotion zum Verhältnis öffentlicher und privater Sphären am Beispiel des Kinderfußballs. Eine Situationsanalyse
  • 2014-2018 WiMa an der PH Karlsruhe
  • 2018-2020 WiMa an der Uni Koblenz
  • SoSe 2020 Vertretung der Professur für Erziehungswissenschaft an der PH Heidelberg
  • Seit 2020 Wiss. Assistent (Post-Doc) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Pädagogik, AB Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Pädagogik der frühen Kindheit
 

Workshop 4 - Qualitativ, quantitiv & mixed: wie man Forschungsmethoden kombiniert und integriert

Datum22.-23. Juli 2022
Beschreibung

Das Schlagwort der „Mixed Methods“ markiert einen der wichtigsten aktuellen Trends der empirischen Bildungs- und Sozialforschung. Für Promovierende und Postdocs öffnen sich mit dieser Entwicklung vielversprechende Möglichkeiten. Die Kombination von Methoden ermöglicht gehaltvolle und häufig auch überraschende Erkenntnisse und kann die Überzeugungskraft empirischer Forschung entscheidend erhöhen.

Gleichzeitig geht multimethodische Forschung mit zahlreichen Herausforderungen einher. Zu diesen zählt neben zeitlichen und organisatorischen Hürden und der Aneignung breiter Methodenkenntnisse auch der souveräne Umgang mit bestehenden methodologischen Traditionen in den relevanten wissenschaftlichen Bezugsfeldern.

Der Workshop führt systematisch und zugeschnitten auf die Anliegen und  Forschungsvorhaben der Teilnehmenden in dieses Themenfeld ein. Besprochen wird unter anderem, wie man geeignete Methoden auswählt und diese Auswahl überzeugend begründet; zu welchen Zwecken und an welchen Punkten im Forschungsprozesse Methoden kombiniert werden können; welche Formen der Methodenkombination sich bewährt haben; wie multimethodische Forschung im Rahmen eines Promotions- oder Postdocs-Projekts praktisch gelingen kann; und wie man multimethodische Projekte überzeugend darstellt und präsentiert.

Inhalte

Folgende Inhalte werden im Kurs behandelt:

  • Logiken und Techniken der Methodenwahl
  • Aktuelle Perspektiven auf multimethodische Forschung
  • Aktuelle Entwicklungslinien im Feld der Mixed-Methods-Forschung
  • Typische Szenarien der Methodenkombination und -integration
  • Forschungsgegenstand und -ziele als Ankerpunkte der für Design- und Methodenentscheidungen
  • Effektive Präsentation multimethodischer Forschung und ihrer Ergebnisse
 
Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Promovierende und Postdocs, die eigenständig forschen (wollen).

Niveau

☐ Anfänger ohne Vorkenntnisse

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

☒ Fortgeschrittene

☐ Experten
Phase im Qualifikationsprozess

☐ Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

☒ Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

☒ Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

☒ Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

☐ Post-Doc-Phase: Karriereplanung, Drittmittelakquise etc.

Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer:innen in der Lage:

  • ihre Erkenntnisinteressen in stringente und produktive Forschungsdesigns zu übersetzen;
  • begründete Methodenentscheidungen zu treffen;
  • qualitative und quantitative Methoden kohärent miteinander zu verbinden;
  • mögliche Integrationspunkte von Methoden im Forschungsprozess (von Datenerhebung und Sampling bis zu Analyse und Präsentation) zu identifizieren und zu nutzen;
  • Forschungsvorhaben und -ergebnisse für verschiedene wissenschaftliche Zusammenhänge anschlussfähig darzustellen.
 
KompetenzbereichForschungsprozess und Methodenkompetenz
Inhaltliche Voraussetzungen

Keine spezifischen Voraussetzungen. Kenntnisse qualitativer und/oder quantitativer Forschungsmethoden sind von Vorteil.

Technische Voraussetzungenkeine
Kursmaterial

Im Workshop werden Handouts und Anschauungsmaterial zur Verfügung gestellt.

Maximale Teilnehmendenzahl15
Literatur

Wird im Workshop besprochen.

Leiter

Kenneth Horvath hat 2012 an der Universität Wien promoviert und danach an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe sowie an der Universität Luzern gearbeitet. Seit Anfang 2022 leitet er die Abteilung für Bildungswissenschaftliche Forschung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, wo er auch eine Professur für Bildungswissenschaften innehat. Seine Lehr- und Forschungstätigkeiten entspannen sich rund um zwei Schwerpunkte: einerseits dem Wechselspiel von pädagogischen Wissensformen und sozialen Ungleichheiten und andererseits dem vielfältigen Feld der Methoden und Methodologien der Sozial- und Bildungsforschung.

Workshop 5 - Summerfeeling für die Diss – Schreib Dich glücklich! Schreibwerkstatt für Promovierende

Datum22.-23. Juli 2022
Beschreibung

Ratzfatz die richtigen Worte finden, wenn das Schreiben ins Stocken gerät? Mal die eigenen Arbeits- und Schreibprozesse aus anderer Perspektive anschauen? Wieder mehr Kreativität und Leichtigkeit in die Mühsal des Doktorarbeit-Schreibens bringen? Sich vom Austausch mit anderen Promovierenden inspirieren lassen und sich endlich 'glücklich' schreiben?

Wen all das beim Lesen anspricht, für den oder die ist diese kreative Sommer-Schreibwerkstatt genau das richtige Setting – denn hier geht es darum, der Doktorarbeit einen Frischekick zu verpassen und sich auf eine überraschende Reise einzulassen!

Mit der Mischung aus kreativen Schreibimpulsen, Inputs zu wissenschaftlichem Schreiben sowie kürzeren und längeren Selbstübungseinheiten lernen die Teilnehmer:innen im Workshop Werkzeuge kennen, um Schreibhürden zu überwinden und finden wieder die Motivation, die sie brauchen, um die Doktorarbeit mit neuem Elan voranzubringen.

Inhalte

Folgende Inhalte werden im Workshop behandelt:

  • Inputs zu Kreativem Schreiben
  • Inputs zu Wissenschaftlichem Schreiben
  • Auflösung Selbst-Test: Welcher Schreibtyp bin ich? Und welche Art des Schreibens liegt mir, welches nicht?
  • Vorstellung niedrigschwelliger Schreibübungen, die unkompliziert im eigenen Alltag angewandt werden können
  • Verschiedene Selbstübungseinheiten
 
Zielgruppe

Promovierende in allen Phasen der Promotion

Niveau

☒ Anfänger ohne Vorkenntnisse

☒ Anfänger mit Vorkenntnissen

☒ Fortgeschrittene

☐ Experten
Phase im Qualifikationsprozess

☐ Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion

☒ Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposés

☒ Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.

☒ Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse

☐Post-Doc-Phase:

Lernergebnisse/ Kompetenzen

Nach dem Kurs sind die Teilnehmer:innen in der Lage:

  • ihren Schreibprozess und mögliche Hürden besser einschätzen und daran anknüpfend den Schreibprozess besser organisieren zu können
  • im Arbeitsalltag die passende Schreibübung auszuwählen, wenn das eigene Schreiben mal ins Stocken gerät oder man einfach neue Inspiration benötigt
  • kreatives und wissenschaftliches Schreiben sinnvoll miteinander zu verknüpfen
  • den eigenen Schreibstil und die eigenen Stärken als Schreibende (wieder mehr) wertzuschätzen
  • neue Ideen für die Doktorarbeit zu generieren und darüber ‚ins Schreiben‘ zu kommen – und umgekehrt!
 
KompetenzbereichPersonal- und Sozialkompetenzen
Inhaltliche Voraussetzungen

Die Bereitschaft zur Reflexion des eigenen Schreibens sowie zum Vorlesen von während der Schreibwerkstatt selbst verfassten Texten.

Vorab wird ein Selbsttest zum Thema ‚Welcher Schreibtyp bin ich?‘ versandt, dessen Auflösung dann im Kurs erfolgt.
Technische Voraussetzungen

Laptops, ggf. auch Notiz- oder Schreibhefte (je nachdem, ob lieber analog oder digital gearbeitet wird)

KursmaterialMehrere Arbeitsblätter, diese werden den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt / vor Ort ausgeteilt.
Maximale Teilnehmendenzahl16
Literatur

keine

Leiterin

Dr. Sarah Weber (atelier für sinnweberei | coaching – trainings – biografiearbeit) ist promovierte Ethnologin und arbeitet seit 2017 selbständig als Trainerin und Dozentin für Hochschulen und Einrichtungen, als Forschungsberaterin sowie als zertifizierter Coach.

Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen u.a. Karriereentwicklung und Rollenmanagement, Arbeitsfelder im Wissenschaftsmanagement, Good Practices der Promotionsgestaltung und -betreuung sowie Qualitative Methoden und Kreatives Schreiben.

Webseite: www.sarah-weber.net