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Workshops I: 19.-20. Februar 2019

Die Workshops aus Workshopblock 1 finden im Zeitraum von 19. Februar (13:30 Uhr) bis 20. Februar (18:00 Uhr) statt.

 

Workshop 1 - „Doktorhut steht mir gut?“ - Entscheidungshilfe für Promotionsinteressierte

BeschreibungPromovieren ja oder nein? Manchmal stellt sich genau diese Frage gegen Ende des Studiums – oder auch später im Berufsleben. Die Promotionsphase kann viel Freude, aber auch zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen. Der Workshop dient als Entscheidungshilfe für Unentschlossene, die herausfinden möchten, ob Promovieren als Karriereschritt grundsätzlich für sie in Frage kommt.
 Die Veranstaltung liefert Promotionsinteressierten Anregungen zur Gestaltung ihres Karrierewegs inner- und außerhalb der Wissenschaft. Sie erhalten einen Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen einer Promotion sowie einige Tipps zur Promotionsplanung. Zusätzlich erarbeiten Sie sich ein persönliches Promotionsphase-Survival-Kit.  Ziel des Workshops ist es, Sie dabei zu unterstützen, eigene Kompetenzen und Ressourcen zur Gestaltung der Promotionsphase realistisch einschätzen zu können. Es werden aber auch Räume geschaffen, über Alternativen zur Promotion nachzudenken: Sie drehen am „Rad der Möglichkeiten“!
  
InhaltFolgende Inhalte werden im Kurs behandelt:
  
  • Überblick über Chancen und Herausforderungen einer Promotion; Reflexion der strukturellen Rahmenbedingungen der eigenen (möglichen) Forscher/innenkarriere
  • Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten
  • Tipps zur Promotionsplanung
  • Karriere-Standortbestimmung: Wo stehe ich derzeit? Wo will ich hin? Welche Kompetenzen bringe ich mit?
  • Analyse des persönlichen Promotionsumfelds
  • Was sind Alternativen zur Promotion? Berufliche Orientierung mit Hilfe verschiedener Entscheidungstools
 
  
ZielgruppePromotionsinteressierte Masterstudierende; sonstige Promotionsinteressierte (z.B. auch: Wissenschaftlich Mitarbeitende; Personen, die bereits länger im Berufsleben stehen und nun über eine Promotion nachdenken)
  
Niveau 
  • AnfängerInnen ohne Vorkenntnisse
  • AnfängerInnen mit Vorkenntnissen
 
  
Phase im Qualifikationsprozess  
  • Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion
 
  
Lernergebnisse / KompetenzenNach dem Kurs sind die TeilnehmerInnen in der Lage:
  
  • zu beurteilen, ob eine Promotion grundsätzlich für sie in Frage kommt
  • das Promotionsvorhaben mit seinen Vor- und Nachteilen realistisch einzuschätzen und mit der Planung zu beginnen
  • bei einer Entscheidung für eine Promotion mit schwierigen Situationen in dieser Phase konstruktiv umzugehen
  • ihren beruflichen Standort zu bestimmen und nächste Karriereschritte sowie Alternativen zur Promotion zu identifizieren
 
  
VoraussetzungenBereitschaft, sich offen in der Gruppe mit den oben genannten Themen auseinanderzusetzen
  
Laptop, Software-
  
Kursmaterialwird bereitgestellt
  
Maximale Teilnehmerzahl12
  
Literatureine ausführliche Literaturliste wird im Kurs bereitgestellt
  
LeitungDr. Sarah Weber hat in Freiburg Ethnologie, Soziologie und Historische Anthropologie studiert und 2012 an der Ruhr-Universität Bochum an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät promoviert. Im Anschluss daran war sie für das Zentrum für Wissenschaftsmanagement in Speyer tätig. Danach koordinierte sie ein Verbundprojekt im Bereich Qualitätsmanagement in der Forschungsförderung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Derzeit lebt sie in Mannheim und arbeitet freiberuflich als Lektorin, Lehrbeauftragte sowie Trainerin im Hochschulbereich und ist im wissenschaftlichen Coaching und Consulting tätig.
  

Workshop 2: Konzeption und Reflexion qualitativer Forschungen: eine Forschungswerkstatt

BeschreibungDer Workshop führt in Prozesse und Praktiken qualitativer Forschung ein. Am Beispiel der (geplanten) Dissertationsprojekte der Teilnehmenden werden mit Hilfe von Inputvorträgen, Literaturhinweisen und Übungen folgende Fragen im Zentrum stehen:
 Wie lassen sich Forschungsthemen und Fragestellungen qualitativ untersuchen und was gilt es dabei zu beachten? Welche Methoden der Datenerhebung sind bei welchem Forschungsgegenstand sinnvoll und welche Möglichkeiten und Grenzen der Erkenntnis gehen damit einher? Wie vollziehen sich Prozesse des Entdeckens und Verstehens? Wie gehe ich mit unterschiedlichen Wissensbeständen im Forschungsprozess um und wie werde ich dem Anspruch einer reflexiven empirischen Forschung gerecht? Der Workshop bietet Raum das eigene Forschungsdesign im Spiegel qualitativer Paradigmen und Strategien zu konzipieren und zu reflektieren.
  
InhaltFolgende Inhalte werden im Kurs behandelt:
  
  • Forschungsfrage entwickeln (Fokussierungen)
  • Konzeption und Reflexion qualitativer Forschung
  • Methoden der Datenerhebung
  • Umgang mit Wissen (Theorie-Empirie-Verhältnis)
 
  
ZielgruppeOrientierungsphase zur Promotion und Promovierende in der Anfangsphase
  
Niveau 
  • AnfängerInnen ohne Vorkenntnisse
  • AnfängerInnen mit Vorkenntnissen
 
  
Phase im Qualifikationsprozess  
  • Phase 0: Orientierungsphase Promotion, Themenfindung
  • Phase I: Erarbeitung des Forschungsdesigns, Erstellen des Exposés, Planung des Forschungsprojekts
  • Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.
 
  
Lernergebnisse / KompetenzenNach dem Kurs sind die Teilnehmer/innen in der Lage:
  
  • eine Forschungsfrage zu entwickeln
  • ein qualitatives Forschungsdesign zu konzipieren und zu reflektieren
  • sich im Feld der Instrumente der qualitativen Datenerhebung und Analyse zu orientieren
  • die Auswahl der Methoden der Datenerhebung bezogen auf den Forschungsgegenstand zu begründen und in seinen Möglichkeiten und Grenzen der Erkenntnis zu reflektieren
 
  
VoraussetzungenWir bitten die Teilnehmenden vorab um folgende Angaben zu ihren Dissertationsprojekten bzw. zu Ihren Projektideen (1-2 Seiten genügen):
  
  • Thema und Titel
  • (Mögliche) Fragestellung(en)
  • (Geplantes) methodisches Vorgehen (Methoden der Datenerhebung und Datenanalyse)
  • (Mögliche) zentrale theoretische Bezüge/Rahmungen der Arbeit
  • Stand der Projekte
  • Offene Fragen und Wünsche in Bezug auf den Workshop
 
  
Laptop, SoftwareSmartphone (mit Diktierfunktion) oder Aufnahmegerät
  
KursmaterialZu den einzelnen Themenschwerpunkten werden Handouts mit den zentralen Inhalten sowie Literaturhinweisen zur Verfügung gestellt.
  
Maximale Teilnehmerzahl15
  
LiteraturGrundlegende Literatur wird vorab an die Teilnehmenden nach Anmeldung per E-Mail verschickt.
 Weiterführende Literaturhinweise werden im Rahmen des Workshops gegeben.
  
LeitungDr. Sophia Richter arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Erziehungswissenschaften im Dekanat und im Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind: Qualitative Forschungsmethoden, insbesondere Ethnographische Feldforschung, Jugend-, Geschlechter-, Kulturforschungen im Kontext von Schule und Hochschule.
 Anna Bitzer arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Methodenzentrum Sozialwissenschaften am Fachbereich Erziehungswissenschaften im Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind: Qualitative Forschungsmethoden, insbesondere Ethnographische Feldforschung und Grounded Theory Methodologie, Jugend-, Geschlechterforschungen im Kontext von Schule.
  

Workshop 3: Strukturgleichungsmodelle mit SPPS und Mplus

BeschreibungInsbesondere bei schriftlichen Befragungen liegen in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften häufig Antworten zu einer ganzen Reihe an Einzelitems vor. Eine Zusammenfassung der Daten, eine übersichtliche Darstellung bzw. ein Erkennen von Zusammenhängen in Form von Korrelationen und Kausalitäten erfordert in der Regel eine Datenreduktion, für die die Statistik verschiedene Verfahren kennt.
 Der Workshop setzt sich mit dieser Problematik auseinander. Im Fokus stehen faktorenanalytische Verfahren sowie die Bildung von Strukturgleichungsmodellen an exemplarischen Beispielen aus Quer- und Längsschnittdesigns.
 Bei der Umsetzung kommen sowohl SPSS als auch Mplus zum Einsatz. Der Kurs besteht sowohl aus Vorlesungs- als auch Seminar- und Übungsteilen.
  
InhaltFolgende Inhalte werden im Kurs behandelt:
  
  • Theoretische Grundlagen von Pfadanalysen
  • Datenaufbereitung in SPSS und Mplus
  • Explorative Faktorenanalyse in SPSS
  • Konfirmatorische Faktorenanalyse in Mplus
  • Strukturgleichungsmodelle in Mplus
  • Mehrebenen-Strukturgleichungsmodelle in Mplus.
  • Strukturgleichungsmodelle in Längsschnittdesigns
 
  
ZielgruppePromovierende, Habilitierende und Mitarbeitende in Forschungsprojekten
  
Niveau 
  • AnfängerInnen mit Vorkenntnissen
  • Fortgeschrittene
 
  
Phase im Qualifikationsprozess  
  • Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion
  • Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposées
 
  
Lernergebnisse / KompetenzenNach dem Kurs sind die TeilnehmerInnen in der Lage:
  
  • Explorative Faktorenanalysen durchzuführen und Faktoren zu interpretieren
  • Datensätze für Mplus aufzubereiten
  • Konfirmatorische Faktorenanalysen durchzuführen
  • Kausalitäten in KFA herzustellen
  • Kontexteffekte einzubeziehen
 
  
Voraussetzungen 
  • Sicherer Umgang mit SPSS
  • Grundlagen in Syntax (SPSS)
  • Grundlagen Datenreduktion
 
  
Laptop, SoftwareSPSS und Mplus (Demoversion 8.1 oder Vollversion)
  
Kursmaterialdiverse Datensätze und Arbeitsblätter
  
Maximale Teilnehmerzahl12
  
Literatur 
  • Geiser, C. (2011). Datenanalyse mit Mplus. Eine anwendungsorientierte Einführung. 2. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag.
  • Kline, R. B. (2005). Principles of Practice of Structural Equation Modelling (2nd ed). New York/London: Gilford Press.
  • Lüdtke, O., Trautwein, U., Schnyder, I. & Niggli, A. (2007). Simultane Analysen auf Schüler- und Klassenebene. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 39(1), 1-11.
 
  
LeitungProf. Dr. Stefan König:
  
  • 1995 – 2006 Akademischer Direktor am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen
  • Seit 2006 Professor für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt empirische Sportpädagogik
  • Seit 2008 Direktor des Forschungszentrums für Sekundarbildung
  • Seit 2008 Gutachter für diverse internationale und nationale Journals
  • Seit 2014 Mitglied der Mixed Methods International Research Association
 
  

Workshop 4: Mixed-Methods-Projekte mit qualitativen und quantitativen Daten erfolgreich planen und umsetzen

BeschreibungDieser Workshop richtet sich an alle, die aktuell eine Mixed-Methods-Studie durchführen oder dies beabsichtigen. Nach Klärung einiger wichtiger Grundbegriffe durchschreiten wir die Phasen eines typischen Mixed-Methods-Forschungsprozesses - von der Formulierung geeigneter Fragestellungen über mögliche Designs bis hin zur Datenanalyse und Datenintegration. Anhand von Beispielen besprechen wir gemeinsam konkrete Fragen und Probleme in den einzelnen Phasen.
 Die Übertragung der Inhalte auf eigene Mixed-Methods-Projekte und eine kurze Einführung in die Mixed-Methods-Funktionen von MAXQDA runden den Workshop ab.
 Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, vorab Fragen und Themen einzubringen, die sie gerne im Workshop behandeln möchten.
  
InhaltFolgende Inhalte werden im Kurs behandelt:
  
  • Projekttitel, adressiertes Problem, Projektziele
  • Begründung für die Wahl eines Mixed-Methods-Ansatzes
  • Samplingstrategien und Datenerhebung
  • Qualitative, quantitative und Mixed-Methods-Forschungsfragen
  • Mixed-Methods-Designs
  • Analyse, Integration und Präsentation, insbesondere mithilfe von Joint Displays
  • Umsetzung der Datenanalyse in der Software MAXQDA
  • Beantwortung offener Fragen von Teilnehmenden
 
  
ZielgruppeStudierende, Promovierende, Habilitierende und Mitarbeitende in Forschungsprojekten, die aktuell eine Mixed-Methods-Studie durchführen, planen oder damit verbundene Möglichkeiten informieren möchten.
  
Niveau 
  • AnfängerInnen mit Vorkenntnissen
 
  
Phase im Qualifikationsprozess  
  • Phase 0: Orientierungsphase für die Promotion
  • Phase I: Themenfindung, Erstellung des Forschungsdesigns, Planung des Forschungsprojekts, Erstellen des Exposées
  • Phase II: Datenerhebung, theoretische und methodische Fundierung der Arbeit, Lektüre etc.
  • Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse)
 
  
Lernergebnisse / KompetenzenNach dem Kurs sind die TeilnehmerInnen in der Lage:
  
  • Die Vor- und Nachteile qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden zu benennen
  • Ein Mixed-Methods-Projekt zu planen
  • Geeignete Forschungsfragen zu erkennen
  • Strategien der Integration bei der Analyse qualitativer und quantitativer Daten anzuwenden.
  • - Den Nutzen einer Software wie MAXQDA für die Mixed-Methods-Datenanalyse einzuschätzen
 
  
VoraussetzungenVoraussetzungen gibt es keine, jedoch sind Vorerfahrungen in empirischer Sozialforschung für das Verständnis der Inhalte hilfreich
  
Laptop, SoftwareFür die Einführung in MAXQDA am zweiten Tag benötigen die Teilnehmenden einen Laptop mit installiertem MAXQDA 2018. Die 14-tägige Demoversion (www.maxqda.de/demo) ist ausreichend, da voll funktionsfähig.
  
KursmaterialFolienausdrucke, inkl. Literaturhinweise und Übungszettel
  
Maximale Teilnehmerzahl15
  
LiteraturEmpfehlung zur Vorbereitung auf den Workshop: Kuckartz, Udo (2014). Mixed Methods.
  
LeitungDr. Stefan Rädiker beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der computergestützten Analyse qualitativer Daten. Er hat zahlreiche Publikationen zu qualitativen und quantitativen Methoden der Sozialforschung verfasst, unter anderem das jüngst erschienene Lehrbuch „Analyse qualitativer Daten mit MAXQDA“ (zusammen mit Udo Kuckartz).
 Als Forschungscoach begleitet er Einzelpersonen und Forschungsprojekte bei der Durchführung qualitativer und Mixed-Methods-Projekte.
 Sein Anliegen ist es, die Anwendung von Forschungsmethoden erfahrungsbasiert, auf hohem Niveau und leicht verständlich zu vermitteln.
  

Workshop 5: Get it published! Die Hürden des wissenschaftlichen Publikationswesens bewältigen und effektive Publikationsstrategien entwickeln

BeschreibungDer Schritt von den eigenen "kleinen" Schreibprojekten zum Publizieren in international angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften und Verlagen mit dem Gütesiegel "Peer-Review" zählt zu den größten Herausforderungen der Promotions- und Post-Doc-Phase. Der Workshop macht mit den Akteuren und Abläufen wissenschaftlicher Publikationsprozesse vertraut und leitet die systematische Entwicklung erfolgreicher Publikationsstrategien an. Er richtet sich an jene, die sich dieser Herausforderung zum ersten Mal stellen wollen oder müssen, ebenso wie an jene, die schon erste  (positive oder negative) Erfahrungen mit dem wissenschaftlichen Publikationwesen gesammelt haben.
 Das Programm folgt den Phasen eines Publikationsprojekts und präsentiert Denkwerkzeuge, Strategien und Taktiken, die sich in den Sozial- und Bildungswissenschaften bewährt haben: Wie identifiziere ich geeignete Publikationsorte und -formen (und welche gibt es überhaupt)? Wie entwickle ich ein "publikationsreifes" Argument? Wie  überzeuge ich andere, dass meine Argumente interessant und glaubwürdig sind? Wie gehe ich produktiv mit den Rückmeldungen von Gutachter/innen um - von lobenden Worten bis zum Verriss?
  
InhaltFolgende Inhalte werden im Kurs behandelt:
  
  • Logiken, Akteure und Abläufe wissenschaftlichen Publizierens
  • Techniken zur Schärfung und Rahmung von empirischen und theoretischen Argumenten
  • Effiziente Abstracts und kohärente Strukturierung von Texten
  • Strategien zur Entwicklung eines wissenschaftlichen Profils
  • Identifikation von geeigneten Publikationsorten und -formen
  • Umgang mit Kritik: den Review-Prozess angstfrei meistern
 
  
ZielgruppePromovierende und Post-Docs, die "mit Peer-Review" (in Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Verlagen) publizieren (wollen).
  
Niveau 
  • AnfängerInnen mit Vorkenntnissen
  • Fortgeschrittene
 
  
Phase im Qualifikationsprozess  
  • Phase III: Auswertung der Daten, Darstellung und Präsentation der Ergebnisse)
  • Postdocs: Karriereplanung, Drittmittelaquise etc.
 
  
Lernergebnisse / KompetenzenNach dem Kurs sind die TeilnehmerInnen in der Lage:
  
  • Das eigene Forschungsfeld hinsichtlich seiner Publikationskultur einzuschätzen
  • Die eigenen Arbeiten als klare und kohärente Argumente zu fassen
  • Eigene Forschungsergebnisse effektiv zu präsentieren
  • Die Akteure und Abläufe von Peer-Review einzuschätzen und produktiv mit ihnen umzugehen
  • Auch destruktive Gutachten konstruktiv zu lesen, Kritik aufzugreifen und zu nutzen
 
  
Voraussetzungenkeine speziellen
  
Laptop, Softwarekeine
  
KursmaterialZentrale Inhalte werden als Handouts aufbereitet. Im Workshop werden diese auf die Projekte der Teilnehmer/innen bezogen.
  
Maximale Teilnehmerzahl12
  
LiteraturWird im Workshop besprochen.
  
LeitungDr. Kenneth Horvath war nach seiner Promotion an der Universität Wien von 2012 bis 2017 an der PH Karlsruhe im Bereich qualitative und quantitative Forschungsmethoden beschäftigt. Derzeit ist er Oberassistent am Institut für Soziologie der Universität Luzern, wo er zum Wechselspiel von professionellen pädagogischen Wissensformen und sozialen Ungleichheiten (mit einem Fokus auf aktuelle migrationsgesellschaftliche Kontexte) forscht. Mit wissenschaftlichen Publikationsprozessen hat er über die Jahre aus verschiedenen Rollen und Perspektiven  facettenreiche Erfahrungen gesammelt.

Anmeldung

Die Anmeldung für die Winterakademie 2019 ist noch bis 1. Februar 2019 über unser Anmeldeformular möglich.